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Museumsordnung für das Dommuseum Ottonianum Magdeburg (D.O.M.)

Liebe Besucherinnen und Besucher, wir freuen uns, Sie im D.O.M. begrüßen zu dürfen und wünschen Ihnen einen angenehmen Aufenthalt.

Auch im D.O.M. ist es unumgänglich, gewisse Regeln einzuhalten, um allen Gästen des D.O.M. und ihren Interessen gerecht zu werden sowie die uns anvertrauten Kunstwerke zu schützen und der Nachwelt zu bewahren. Der Schutz von Personen und Kunstwerken im Museum steht für uns im Mittelpunkt.

§ 1 Allgemeine Bestimmungen

1. Die Hausordnung dient der Sicherheit und Ordnung innerhalb des D.O.M.. Sie ist für alle Besucherinnen und Besucher verbindlich. Mit dem Entrichten des Eintritts bzw. dem Betreten des Museums erkennen die Besucher die Hausordnung an.

2. Das D.O.M. wird betrieben von der Kulturstiftung Sachsen–Anhalt. Alle juristischen Ansprüche aus dem Besuch sind ihr gegenüber geltend zu machen.

3. Den Weisungen des Museumspersonals ist Folge zu leisten.

4. Für den Besuch des Museums wird ein Entgelt erhoben. Die geltende Preisliste kann an der Museumskasse eingesehen werden, bzw. entnehmen Sie der Homepage. Die Preisliste regelt auch Ermäßigungen und Befreiungen vom Eintrittspreis.

5. Zum Führen im Museum sind nur Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kulturstiftung Sachsen-Anhalt, der LH Magdeburg (Magdeburger Museen), des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie ST und der MMKT GmbH berechtigt. Die maximale Personenzahl pro geführte Gruppe beträgt 25 Personen.

6. Alle Ausstellungsbereiche sind für Personen mit körperlichen Einschränkungen barrierefrei zugänglich. Für etwaig notwendige Hilfestellung beim Besuch wenden Sie sich bitte an das Kassen- oder Aufsichtspersonal.

§ 2 Verhalten innerhalb des Museums

1.Das Betreten des Museums mit Hunden oder anderen Tieren ist nicht gestattet. Hiervon ausgenommen sind Blindenführhunde und Assistenzhunde, die unter der Wahrung der Hausordnung auch im Museum zugelassen sind. Hunde sind entsprechend den geltenden Bestimmungen zu führen und so zu platzieren, dass alle Zu- und Ausgänge ohne Behinderungen passiert werden können.

2. Das Fotografieren in den Ausstellungsräumen zum Schutz des Kulturgutes und zum Schutz Rechte Dritter ist ausschließlich ohne Blitz und ohne Stativ gestattet. Die Kulturstiftung weist ausdrücklich darauf hin, dass insbesondere die Abbildung oder Verbreitung von urheber- oder persönlichkeitsrechtlich geschützten Inhalten genehmigungspflichtig ist.

3. Das Betreten der Ausstellungsräume mit sperrigen Gegenständen aller Art, wie zum Beispiel Regenschirme, größere Rucksäcke und Tragetaschen größer als DIN A 4 (20 x 30 cm) ist nicht gestattet. In Zweifelsfällen bitten wir Sie, der Entscheidung des Kassen- und Aufsichtspersonals Folge zu leisten. Das Tragen von feuchter Kleidung und von über den Arm gelegten Kleidungsstücken ist aus Sicherheits- und konservatorischen Gründen in den Ausstellungsräumen nicht gestattet. Zur sicheren Verwahrung Ihrer Kleidungsstücke und Taschen stehen Ihnen Garderoben und Schließfächer im Foyer des Museums während der gesamten Öffnungszeiten zur Verfügung. Für die Garderobe und den Inhalt der Schließfächer wird keine Haftung übernommen. Bei Verlust des Schließfachschlüssels ist ein Ersatzentgelt zu entrichten, dessen Höhe Sie bitte der Preisliste entnehmen.

4. Nicht gestattet ist:

• das Betreten des Museums im offenbar alkoholisierten Zustand oder unter Einfluss anderer Drogen,

• die Benutzung von Skateboards, Inlineskates, City-Rollern u. ä. im Museum,

• das Berühren oder Anfassen von Ausstellungsstücken es sei denn, dass es in der Ausstellung explizit gestattet wird.

• das Essen und Trinken im Ausstellungsbereich,

• das Rauchen im gesamten Gebäude,

• das Übertreten, Entfernen oder Zerstören von Absperrungen usw.,

• auf Kunstgegenstände zu klettern, diese zu betreten oder zu beschädigen,

• der Umgang mit offenem Feuer, Feuerwerkskörpern usw. in dem gesamten Museumgebäude.

5. Kinderwagen und Rollstühle dürfen im Museum benutzt werden. An der Museumskasse bieten wir Ihnen für die Dauer Ihres Besuches kostenlos Hocker zur Nutzung an. Um Unfällen und Beschädigungen vorzubeugen, behalten wir uns vor, Sie abhängig von der Besuchsfrequenz zeitweise zu bitten, Kinderwagen an der Garderobe abzustellen.

6. Ausstellungsabhängig kann es erweiterte Sicherheitsvorkehrungen oder Regelungen der Zugangsbeschränkung zu den Ausstellungsbereichen geben. Hierüber werden Sie an der Museumskasse sowie am Eingang des betroffenen Ausstellungsbereichs durch das zuständige Personal informiert.

7. Für den Museumsrundgang stehen mobile Klapphocker zur Verfügung. Die Benutzung der Klapphocker erfolgt auf eigene Gefahr. Für Schäden, die aus einer unsachgemäßen Nutzung der Klapphocker herrühren, wird keine Haftung übernommen. Wenn Sie diese benutzen, achten Sie bitte darauf, dass diese so getragen werden, dass weder andere Personen noch die Ausstellungsobjekte gefährdet oder beschädigt werden. Bei Sonderveranstaltungen behalten wir uns vor, die Benutzung von Sitzgelegenheiten einzuschränken.

8. Durchgänge und Notausgänge sind freizuhalten. Notausgänge dürfen nur im Notfall genutzt werden.

9. Bei Zuwiderhandlung gegen die vorgenannten Anweisungen oder verursachte Schäden haftet der Verursacher und kann für evtl. Folgekosten haftbar gemacht werden.

10. Bitte beachten Sie, dass sich alle Besucherinnen und Besucher in Ruhe der Ausstellung widmen wollen. Vermeiden Sie deshalb laute Gespräche oder das Telefonieren mit dem Mobiltelefon. Bitte nutzen Sie hierfür die Foyer- oder Außenflächen.

11.Gegenstände, die im Museum gefunden werden, bitten wir, bei der Aufsicht oder der Kasse abzugeben bzw. die Aufsicht darauf hinzuweisen.

§ 3 Hausrecht

1. Das Hausrecht für die Betreiberin üben der Generaldirektor der Kulturstiftung oder seine Mitarbeiter/innen oder von ihm beauftragte Personen der Kooperationspartner, sowie Personen beauftragter Dritter (z. B. Aufsicht / Bewachung) aus.

2. Das Personal ist befugt, Besucherinnen und Besucher, die gegen die Hausordnung verstoßen und die Anweisungen des Personals nicht befolgen, aus den Museumsräumen zu verweisen. Das entrichtete Eintrittsgeld wird in diesem Falle nicht erstattet. Bei Weigerung, das Gelände zu verlassen, ist das Personal berechtigt, polizeiliche Hilfe anzufordern. Daraus resultierende Kosten gehen zu Lasten des Verursachers.

3. Der Generaldirektor kann Personen gegenüber, die wiederholt oder in schwerer Weise gegen die Hausordnung verstoßen, für eine bestimmte Zeit oder dauerhaft ein Hausverbot aussprechen. Das Betreten des Museums trotz des Hausverbotes kann eine Strafanzeige wegen Hausfriedensbruchs nach sich ziehen.

4.Im Falle einer strafbaren Handlung ist das Aufsichtspersonal berechtigt, Personen, die auf frischer Tat angetroffen oder verfolgt werden und entweder fluchtverdächtig sind oder deren Persönlichkeit nicht sofort festgestellt werden kann, bis zum Eintreffen der Polizei vorläufig festzunehmen.

§ 4 Zutritt

1. Aufsichtsberechtigte wie Eltern, Lehrkräfte und andere Personen haben die ihnen Anvertrauten zu beaufsichtigen, um Unfälle und Beschädigungen zu vermeiden. Lehrer/innen, Gruppenleiter/innen und Erziehungsberechtigte sind für das angemessene Verhalten von Kindern und Jugendlichen, die sich in ihrer Begleitung befinden, verantwortlich. Kinder unter 14 Jahren haben nur in Begleitung Erwachsener Zutritt. Die Erwachsenen sind angewiesen, die Kinder unter ständiger Aufsicht zu halten.

2. Für das Wickeln von Kleinkindern stehen im Bereich der sanitären Anlagen geeignete Vorrichtungen zur Verfügung.

3. Jeder Gast muss im Besitz einer gültigen Eintrittskarte bzw. eines gültigen Kassenbons sein. Entrichtete Eintrittsgelder, Gebühren o. ä. werden nicht zurückgezahlt. Über Ausnahmen entscheidet die Kulturstiftung Sachsen-Anhalt.

§ 5 Haftung

1. Das Betreten der gesamten Museumsräume erfolgt auf eigene Gefahr. Schäden, Unfälle oder Verletzungen, die Besucherinnen und Besucher erleiden, sind sofort dem Aufsichtspersonal oder direkt der Kulturstiftung ST zu melden. Spätere Meldungen können nicht anerkannt werden. Eventuelle Schadenersatzansprüche sind schriftlich bei der Kulturstiftung geltend zu machen.

2. Die Kulturstiftung haftet nicht für Zerstörung, Beschädigung oder Abhandenkommen von mitgebrachten Sachen.

3. Die Kulturstiftung haftet nicht für Schäden durch Dritte.

§ 6 Ausnahmen

Die Hausordnung gilt für den allgemeinen Museumsbetrieb. Bei Sonderveranstaltungen können von dieser Hausordnung ab- weichende Regelungen getroffen werden, ohne dass es einer besondere Aufhebung der Hausordnung bedarf. Die von den Ausnahmevereinbarungen nicht betroffenen Bestimmungen der Hausordnung behalten ihre Gültigkeit.

§ 7 Gültigkeit

Die Hausordnung tritt am 03.11.2018 mit ihrer Veröffentlichung per Aushang im Museum in Kraft.

Magdeburg, den 02.11.2018

Kulturstiftung Sachsen-Anhalt

Der Generaldirektor