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FILM | KUNST – Filmabend „Die Fotografin“

FILM | KUNST – Filmabend „Die Fotografin“

Frauen in der Kunst

TICKET | 6 Euro

Sonntag, 08.03.2026, 17 Uhr

 

Anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März zeigt das Museum Lyonel Feininger den Spielfilm Die Fotografin (2023). Der Film erzählt die wahre Geschichte der Kriegsfotografin Lee Miller (1907–1977), die im Zweiten Weltkrieg als Fotoreporterin arbeitet, das Grauen der Konzentrationslager dokumentiert und dabei mit den psychischen Folgen des Krieges ringt. Millers künstlerischer Blick und kompromisslose Haltung machten sie zu einer der bedeutendsten Fotografinnen des 20. Jahrhunderts.

 

Der Film – Starke Frau in einer von Männern dominierten Welt

Lee Mittel war eine starke Persönlichkeit, die sich nichts sagen ließ. Irgendwann wollte das einstige Fotomodel nicht mehr nur selbst auf Fotos abgelichtet und als Inspirationsquelle für surrealistische und expressionistische Künstler herhalten, sondern eigenständig kreativ werden und hinter der Kamera die Welt durch ihre Augen zeigen.

 

Die Fotografin thematisiert zudem die Rolle der Kunst als Zeugnis der Zeit, die Verantwortung der Bildschaffenden sowie weibliche Selbstbehauptung in einem von Männern dominierten Umfeld.

 

Damit fügt sich der Film in das Programm des Museums ein, das mit der Rubrik FILM | KUNST – KUNST | FILM filmische Werke präsentiert, die inhaltlich und ästhetisch eine enge Verbindung zur bildenden Kunst aufweisen.

 

Die Hauptdarstellerin – Kate Winslet

In der Hauptrolle überzeugt Kate Winslet, die Lee Miller mit großer Intensität und künstlerischer Sensibilität verkörpert. Winslet, vielfach ausgezeichnet und bekannt für ihre nuancierten Frauenporträts, verleiht der Figur eine eindringliche Präsenz zwischen künstlerischem Anspruch, persönlicher Verletzlichkeit und moralischer Konsequenz.

 

Die Regisseurin – Ellen Kuras

Ellen Kuras, die als renommierte Kamerafrau selbst aus der Bildgestaltung kommt, gab mit Die Fotografin ihr Regiedebüt. In dem Film verbindet sie ihre visuelle Handschrift mit einem präzisen Blick auf die Entstehung von Bildern und deren Wirkung.

 

Dauer des Films: 1 h 57 min

Regie: Ellen Kuras

Mit: Kate Winslet, Andy Samberg, Alexander Skarsgård

Veranstaltung in Kooperation mit: DV Reichenstraße e.V., Studiokino Eisenstein

 

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